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Werkszeugnisse

Im Rahmen meiner Ausbildung bei Eisen-Fischer im Bereich des Stahlgroßhandels bin ich unter anderen mit der Aufgabe betraut worden, unseren Kunden Werkszeugnisse zu ihren Waren zukommen zu lassen.

In unseren Unternehmen stellen wir dem Kunden zwei Arten von Werkszeugnissen bei Anfrage zur Verfügung: Das Werkszeugnis 2.2 sowie das Abnahmeprüfzeugnis 3.1.

Bei dem Werkszeugnis nach 2.2 wird das Material vom Hersteller auf seine chemische Zusammensetzung, Zugfestigkeit, Bruchdehnung und Streckgrenze überprüft. Diese Angaben stammen aus einer nichtspezifischen Prüfung, was bedeutet dass das Fertigungsmaterial bei der Prüfung noch nicht verarbeitet ist.

Das Abnahmeprüfzeugnis 3.1 wird von einem unabhängigen Sachbeauftragten des Herstellers ausgestellt. Dieses bestätigt mit Angaben über chem. Zusammensetzung, Bruchdehnung, Streckgrenze, Zugfestigkeit sowie Schmelzennummer und Herstellerzeichen dass die Bestellung des Kunden seinen gewünschten Anforderungen entspricht. Dies ist eine spezifische Prüfung d.h. sie wird direkt an der vom Kunden bestellten Ware stichprobenartig durchgeführt.

Wir als Händler dürfen nur Originale und unveränderte Kopien (abgesehen von Mengenänderungen) weitergeben. Diese Weitergabe kann zwecks schneller Zustellung und Archivierung komplett auf elektronischem Wege erfolgen.

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